Das fehlende Kästchen
Ausgerechnet für die Organspende gibt es hierzulande ein bemerkenswert unscheinbares Dokument. Der Ausweis ist nicht größer als eine Bankkarte, kommt ohne Stempel, Aktenzeichen und Wartenummer aus und verlangt am Ende nur eine einzige Unterschrift, meine eigene. Für deutsche Verhältnisse ist das beinahe verdächtig unbürokratisch.
Als ich ihn ausgefüllt habe, bin ich trotzdem hängen geblieben. Nicht an der großen Frage, ob überhaupt, sondern an einer kleinen, die gar nicht gestellt wurde: für wen? Ankreuzen lässt sich ein Ja zu allem, ein Ja mit Ausnahmen, ein Ja nur für bestimmte Organe, ein Nein, oder ich benenne eine Person, die das für mich entscheidet. Eine Zeile für den Satz »Meine Niere bitte an jemanden, der mir nahesteht« gibt es nicht.
Beim Geld ist das anders. Mit einem Testament kann ich ziemlich genau festlegen, wer was bekommt und wenn mir danach wäre, könnte ich mein Erspartes dem Tierheim vermachen und die Kaffeemaschine dem Nachbarn, der sie immer bewundert hat. Meine Organe dagegen kann ich nach meinem Tod niemandem vererben. Das hat mich länger beschäftigt, als ich zugeben möchte.
Meine Gedanken
Irgendwann kam ein Gedanke dazu, der die Sache für mich klarer gemacht hat und ich betone: für mich. Nach dem Tod ist mein Körper gewissermaßen aufgebraucht. Er hat mich ein Leben lang getragen, mit allen Macken und danach hat er für mich keinen Nutzen mehr. Gerade dann könnte er ganz uneigennützig noch etwas Gutes bewirken … vielleicht das Letzte, was ich überhaupt noch tun kann.
Neulich habe ich über falsch gehörte Songtexte geschrieben und mir bei einem Liebeslied von Céline Dion ein Herz vorgestellt, das in einem anderen Menschen weiterschlägt. Damals war das ein Gedankenspiel. Mit dem Ausweis in der Hand fühlt es sich deutlich ernster an.
Ich weiß, dass viele Menschen ihren Körper anders sehen. Für sie hat er auch nach dem Tod eine Bedeutung, aus religiösen, kulturellen oder ganz persönlichen Gründen und das verdient denselben Respekt. Was ich hier aufschreibe, ist meine Sicht, keine Anleitung.
Eines haben Testament und Organspende allerdings gemeinsam: Beides muss ich zu Lebzeiten festlegen. Hinterher kann ich nichts mehr nachreichen, nicht einmal ein vergessenes Kreuz.
Organspende nach deutscher Ordnung
In Deutschland gilt bei der Organspende die Entscheidungslösung. Organe dürfen nach dem Tod nur entnommen werden, wenn der verstorbene Mensch zugestimmt hat. Hat er nichts festgelegt, entscheiden die Angehörigen nach seinem mutmaßlichen Willen oder, wenn sie den nicht kennen, nach eigenem Ermessen. Eine Pflicht, sich festzulegen, gibt es nicht.
Voraussetzung für eine Organspende nach dem Tod ist der Hirntod. Zwei speziell qualifizierte Fachärzte müssen ihn unabhängig voneinander feststellen und keiner von beiden darf an Entnahme oder Transplantation beteiligt sein. Hier ist deutsche Gründlichkeit ausnahmsweise genau das, was ich mir wünsche.
Welcher Mensch ein Organ bekommt, ermittelt Eurotransplant. Die Stiftung vermittelt Spenderorgane für acht europäische Länder. Ein Computerprogramm berechnet für jedes Organ eine eigene Rangliste, vor allem nach Dringlichkeit, Erfolgsaussicht und Gewebeübereinstimmung. Einkommen und Beziehungen zählen nicht und mein Wunsch eben auch nicht.
Auf den offiziellen Infoseiten heißt es ganz nüchtern, es sei »nicht möglich, nach dem eigenen Tod Organe und Gewebe nur für bestimmte Menschen zu spenden«. Das fehlende Kästchen ist also kein Versehen der Druckerei.
Lebendspende an nahe Menschen
Zu Lebzeiten sieht das anders aus. Eine Niere oder einen Teil meiner Leber darf ich gezielt spenden, allerdings nur an Verwandte ersten oder zweiten Grades, Ehe- oder Lebenspartner, Verlobte oder Menschen, die mir offenkundig besonders nahestehen. Vorher prüft eine Lebendspendekommission, ob alles freiwillig geschieht und kein Geld fließt. Ein kleines Gremium, das darüber wacht, dass Nächstenliebe auch wirklich Nächstenliebe ist.
Seit dem 1. Juni 2026 sind außerdem Überkreuzspenden zwischen Paaren erlaubt, deren Blutgruppen oder Gewebemerkmale nicht zusammenpassen, ebenso anonyme Nierenspenden. Wer zu Lebzeiten eine Niere gespendet hat, soll später angemessen berücksichtigt werden, falls er selbst eine braucht. Ein kleines Stück Vorrang hat es also auch ins deutsche Recht geschafft.
Wie nötig das ist, zeigen die Zahlen. Ende 2025 standen 8.202 Menschen auf der Warteliste, die meisten von ihnen für eine Niere. Dem standen 985 Organspenderinnen und Organspender gegenüber, so viele wie seit 2012 nicht mehr.
Organspende online registrieren
Seit dem 18. März 2024 lässt sich die Entscheidung zur Organspende auch online hinterlegen, im Organspende-Register [externer Link]. Geführt wird es vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Eintragen kann sich, wer mindestens 16 Jahre alt ist, entweder mit der Online-Funktion des Personalausweises oder über die App der eigenen Krankenkasse. Der Eintrag ist kostenlos und lässt sich jederzeit ändern oder löschen.
Zur Wahl stehen dieselben fünf Möglichkeiten wie auf dem Ausweis, also keine Entscheidungsüberlastung wie vor dem Senfregal. Im Juni 2026 waren dort über 570.000 Erklärungen eingetragen. Für ein Land mit über 80 Millionen Menschen ist da noch reichlich Platz.
Fair, auch wenn es zwickt
So sehr mich das fehlende Kästchen gestört hat, die Gründe dafür verstehe ich. Bei der Organspende nach dem Tod soll ein Organ dorthin gehen, wo es am dringendsten gebraucht wird und die besten Aussichten hat. Nicht dorthin, wo jemand die größte Familie oder die besten Kontakte hat. Wer allein auf der Warteliste steht, wäre sonst im Nachteil.
Dazu kommt der Schutz vor Druck. Könnten Organe gezielt vergeben werden, entstünden schnell Erwartungen in Familien und Freundeskreisen und das in einer Lage, die ohnehin kaum auszuhalten ist. Wo sich ein Organ lenken lässt, ist außerdem der Weg zum Handel nicht weit.
Deshalb gibt es auch keine Spende unter Bedingungen. Ein Herz nur für Nichtraucher, eine Niere nur für Leute aus der eigenen Stadt … so etwas soll es aus gutem Grund nicht geben.
Israel, mein heimlicher Favorit
Und dann ist da Israel. Dort hat das Parlament 2008 ein Gesetz zur Organspende beschlossen, dessen Vorrangregeln seit 2012 gelten. Wer als Spender registriert ist, bekommt Vorrang, falls er selbst einmal ein Organ braucht. Neu Registrierte müssen allerdings drei Jahre warten, bis das zählt. Schnell noch unterschreiben, wenn die Diagnose schon da ist, bringt also nichts.
Die höchste Priorität bekommen Menschen, deren verstorbene Angehörige ersten Grades Organe gespendet haben. Ebenso Menschen, die zu Lebzeiten anonym eine Niere oder einen Teil ihrer Leber oder Lunge gespendet haben. Eine kleinere Priorität gibt es, wenn ein Angehöriger ersten Grades als Spender registriert ist.
Entscheidend ist ein Detail. Die Punkte zählen nur, wenn zwei Menschen medizinisch etwa gleich dringend auf ein Organ warten. Wer schwerer krank ist, kommt weiterhin zuerst. Eine gerichtete Spende gibt es auch in Israel nicht.
Genau deshalb ist es mein Favorit. Wäre ich Israeli, hätte mein Kreuz auf dem Ausweis tatsächlich etwas mit meiner Familie zu tun. Nicht, weil sie meine Niere bekäme, sondern weil sie im Ernstfall ein Stück weiter vorne stünde. Belohnt wird nicht, wem ich etwas gönne, sondern dass ich überhaupt bereit bin zu geben.
Und es tut sich etwas. Eine Auswertung der ersten fünf Jahre zeigt, dass sich der Anteil registrierter Spender unter den möglichen Organspendern ungefähr verdoppelt hat. Die Zustimmung der Familien stieg von 45 auf 55 Prozent. Noch deutlicher ist ein anderer Wert. War der verstorbene Mensch registriert, sagten rund 89 Prozent der Familien Ja. War er es nicht, waren es nur rund 45 Prozent.
Andere Länder, andere Organspende
Ganz allein ist Israel nicht. In den USA dürfen Spender oder ihre Familien ein Organ nach dem Tod einem bestimmten Menschen zukommen lassen, sofern es medizinisch passt. Großbritannien erlaubt seit 2010 eine sogenannte erbetene Zuteilung an Angehörige oder enge Freunde, allerdings nur als Ausnahme. Dringende Notfälle gehen weiterhin vor und die Zustimmung zur Spende darf nie an diesen Wunsch geknüpft sein.
Japan kommt meinem fehlenden Kästchen am nächsten. Seit 2010 lässt sich dort schriftlich festlegen, dass die eigenen Organe bevorzugt an Ehepartner, Eltern oder Kinder gehen, falls diese auf der Warteliste stehen.
Andere Länder drehen den Spieß um. In Singapur gilt seit 1987 die Widerspruchslösung und wer widerspricht, landet weiter hinten auf der Warteliste, falls er selbst einmal ein Organ braucht. Chile achtet seit 2013 bei medizinisch gleichwertigen Fällen darauf, wer im Register der Nichtspender steht. Und China bezieht bei der Vergabe auch die engsten Angehörigen von Organspendern ein.
Zweifel, die ich ernst nehme
So sympathisch mir das israelische Modell ist, ganz ohne Haken ist es nicht. Kritiker wenden ein, dass es Eigennutz belohnt. Wer sich nur der Punkte wegen registriert und der Familie sagt, sie solle im Ernstfall Nein sagen, sichert sich einen Vorteil, ohne etwas zu geben. Wer eine große Familie hat, sammelt leichter Punkte. Und wer von dem System nie gehört hat, kann davon auch nicht profitieren.
Auch die Erfolgszahlen sind weniger eindeutig, als sie klingen. Das Gesetz kam zusammen mit großen Informationskampagnen, deshalb lässt sich kaum trennen, was genau gewirkt hat. Und weil die Bevölkerung gleichzeitig wuchs, blieb die Zahl der Spender pro Million Einwohner in den ersten Jahren fast gleich.
Gründe gegen eine Organspende
Und dann gibt es Gründe, die mit Punkten gar nichts zu tun haben. Manche Menschen zweifeln daran, dass der Hirntod wirklich der Tod ist. Selbst im Deutschen Ethikrat sah 2015 eine Minderheit das so, obwohl der Rat den Hirntod einstimmig als Voraussetzung für eine Organspende bestätigt hat. Andere folgen religiösen Überzeugungen, die eine Entnahme ausschließen. Wieder andere fürchten, dass auf der Intensivstation nicht mehr alles für sie getan wird. Die offizielle Antwort ist eindeutig. Alle medizinischen Maßnahmen zielen zuerst darauf, das Leben zu retten, ob mit Ausweis oder ohne. Und manche möchten ihren Angehörigen diese Situation schlicht ersparen.
Das sind keine Ausreden, sondern Haltungen. Ein Nein ist genauso eine Entscheidung wie ein Ja und verdient denselben Respekt.
Organspende: Hauptsache entscheiden
Mein Ausweis ist inzwischen ausgefüllt. Welches Kreuz ich gesetzt habe, lässt sich vermutlich erraten und das Kästchen für meine Lieblingsmenschen fehlt immer noch. Wichtiger finde ich, dass möglichst viele Menschen überhaupt ein Kreuz setzen, ganz gleich, welches.
Mit der Kunst des Aufschiebens kenne ich mich aus und »später« heißt erfahrungsgemäß oft »nie«. Bei dieser Entscheidung wäre das ungünstig. Nur bei rund 15 Prozent der möglichen Organspenden in Deutschland liegt eine schriftliche Erklärung vor. In allen anderen Fällen hängt es an den Angehörigen, in einem der schwersten Momente ihres Lebens. Im besten Fall wissen sie, was der verstorbene Mensch wollte. Im schlechtesten müssen sie raten. Wie sehr ein klares Wort entlastet, zeigen die 89 Prozent aus Israel.
Dazu kommt die Politik. Am 24. September 2026 hat der Bundestag in erster Lesung über einen Gruppenantrag von 254 Abgeordneten beraten, der die Widerspruchslösung einführen will. Ein Gegenantrag setzt darauf, alle Volljährigen ausdrücklich nach ihrer Entscheidung zu fragen. Kommt die Widerspruchslösung, würde aus meinem Schweigen eine Antwort. Spätestens dann ist es gut, wenn die Antwort wirklich meine eigene ist.
Ob Ja oder Nein zur Organspende, ob per Ausweis im Portemonnaie oder online im Register, das dauert ein paar Minuten und lässt sich jederzeit ändern. Mich interessiert, wie andere das handhaben. Liegt irgendwo schon ein ausgefüllter Ausweis, oder wartet die Entscheidung noch? Und hätte ein Modell wie in Israel daran etwas geändert? Ich freue mich über Gedanken in den Kommentaren.
Weiterführender Link: Organspende-Register [externer Link]
Woher die Zahlen stammen
- DSO-Jahresbericht 2025 im Deutschen Ärzteblatt
- Pressemitteilung der DSO vom November 2025 (PDF)
- Einträge im Organspende-Register (zm-online)
- Erste Lesung zur Widerspruchsregelung (Deutscher Bundestag)
- Auswertung des israelischen Modells, Stoler u. a. 2016 (PDF)
Zum Weiterlesen
- organspende-info.de, das offizielle Infoportal
- Reform der Lebendorganspende (Bundesgesundheitsministerium)
- Stellungnahme zum Hirntod (Deutscher Ethikrat, PDF)
- Gerichtete Spende im Ländervergleich, Shaw u. a. 2024 (PDF)
Jeweils externe Links zu fremdem Seiten. | Links abgerufen am 23.10.2026 | Stand meiner Recherche: Oktober 2026.
© Ron Vollandt · Weitere Fundstücke aus meinem Alltag
2 Kommentare
.Tina von Tinaspinkfriday · 28. Oktober 2026 um 12:25
Lieber Ron, du hast so einiges erzählt, was ich über die Organspende noch nicht wusste. Vor allem auch die Regeln dafür in anderen Ländern. Obwohl ich seit bestimmt 15 Jahren einen Organspendeausweis habe, habe ich mich nie näher informiert. Ich bin einfach dafür. Ich glaube statistisch gesehen, ist die Chance eher gering, dass im Falle meines Ablebens ein mir nahestehender Mensch einen Organbedarf hat. So gesehen, täte das fehlende Kästchen sicher nicht weh, denn es dürfte selten zum Tragen kommen. Ehrlicherweise finde ich es fair, wenn eingetragene Organspender etwas besser berücksichtigt werden, sollten sie selbst zum Empfänger werden müssen.
Es ist nämlich tatsächlich recht häufig, dass Menschen, die dank Organspende leben, selbst nicht spenden würden. Ich bin immer zwiegespalten, wenn sie mir das erzählen.
Ich bin gespannt, was andere dazu sagen. Für mich war das keine Frage, ich habe das im Zusammenhang mit der Typisierung bei der DKMS zusammen erledigt. Ich konnte mich nur nicht an irgendwelche Kästchen erinnern, weshalb ich meine Tasse Kaffee abgestellt habe und mein Portemonnaie herausgeholt habe um nachzusehen. Ziemlich überraschend habe ich festgestellt, dass ich den Organspendeausweis nicht mehr finden kann!Huch! Wo habe ich den hin? Muss ich mir Morgen in der Praxis einen neuen ausfüllen. 😅 In der Hausarztakte werden solche Dinge übrigens auch oft notiert, da Hausärzte zur Organspende beraten. Falls Angehörige nicht wissen wie sie entscheiden sollen, könnten sie beim Arzt nachfragen.
Junge Leute haben manchmal ein Tattoo, welches sie als Organspender ausweist, allerdings ist das in Deutschland rechtlich nicht bindend, aber ein guter Hinweis für Angehörige auf alle Fälle. Ich hatte es zum ersten Mal bei einem unserer Assistenzärzte gesehen und mir die Bedeutung erklären lassen. Viele Tattoostudios stechen es sogar kostenlos. Ich schweife ab, bin aber ab Morgen wieder mit Ausweis unterwegs. Gut dass du darüber geschrieben hast😅Ein sehr wichtiges Thema.
Liebe Grüße Tina
Ron Vollandt · 28. Oktober 2026 um 16:31
Liebe Tina,
ein Ausweis, den niemand findet, entscheidet nichts. Diesen Satz hätte ich in meinen Beitrag schreiben sollen und Du hast ihn mit Kaffeetasse und Portemonnaie gleich vorgeführt. Gut, dass es Dir beim Nachsehen aufgefallen ist und nicht erst, wenn es darauf ankäme. Wenn Du den neuen ausgefüllt hast, kannst Du die Entscheidung zusätzlich im Organspende-Register hinterlegen. Das lässt sich wenigstens nicht verlegen.
Ein Tattoo übrigens auch nicht. Rechtlich zählt es zwar nicht, für Angehörige dürfte es aber deutlicher sein als jedes Kärtchen. Dass Hausärzte zur Organspende beraten und die Entscheidung oft in der Akte festhalten, fehlt in meinem Beitrag tatsächlich. Danke für diese Ergänzung, noch dazu von der richtigen Seite des Tresens.
Mit dem fehlenden Kästchen hast Du vermutlich recht. Dass ausgerechnet jemand aus meinem engsten Kreis auf genau mein Organ wartet, ist unwahrscheinlich. Es war wohl eher ein Gefühl als eine Rechnung, an dem ich hängen geblieben bin.
Schwieriger finde ich, was Du über manche Empfänger erzählst. Dass Dich das zwiegespalten zurücklässt, ginge mir an Deiner Stelle nicht anders. Trotzdem würde ich dort vorsichtig urteilen. Wer selbst lange auf ein Organ gewartet hat, trägt vielleicht Erfahrungen mit sich herum, die wir von außen nicht kennen, und Dankbarkeit lässt sich ohnehin nicht verordnen. Vielleicht mag ich das israelische Modell auch deshalb so, weil es niemanden für ein Nein bestraft, sondern die Bereitschaft belohnt.
Mit der Typisierung bei der DKMS hast Du übrigens schon zu Lebzeiten Ja gesagt, nicht erst für danach. Davor ziehe ich den Hut.
Herzliche Grüße und viel Erfolg morgen mit dem neuen Ausweis
Ron